Am Wald entlang nach Möhlin

War froh, konnten wir im Stall von Beni übernachten. Er war bis spät engagiert mit Heu machen, wir haben die Zeit auf demFußballplatz   neben an zugebracht. Noldi ist ein großer Freund der Fußballspieler. Als direkter Nachbar zuhause bekommt er Aufmerksamkeit und Fressen von den nicht Fussballunzetessierten. Hier waren es Irgendwelche Junioren, welche  mit Trainer übten und als er in  die Klubbbeiz ging, alleine. Wie die plötzlich Freude hatten, miteinander zu spielen, zwar gegeneinander , doch miteinander. Das gefiel mir, als erklärter Fussballmuffel eine Bereicherung: üben ohne Trainer=Spielen? Noldi als Fachmann für Fußball konnt  ich nicht fragen, war mit dem Klee vom Rasen  beschäftigt. Heute Früh wurde ich zum zMorge bei Beni eingeladen, war eine zfridne Begegnung, auch er ein Sponsor vom Esel&ig  

 Am Rheinweg entlang hab ich mir so einfach vorgestellt, doch sind wir ihm erst 2-3 km gefolgt, zum einen nicht passierbar, zu schmal, mit Treppen, Velostopp, manchmal Handbreit vom Wasser weg, Noldi ist leicht gestresst, aber er machts gut.  

Wirklich wandernswert  waren gefühlte 200 m. Der Rhein sackt (mäandert) so hin und her, wir suchen einen direkten Weg , nach der Karte der Hauptstraße nach! So anstrengend, doch da gibt’s einenWald, wir machen uns den Weg selbst, geht ein wenig länger aber sehr schattig. Beim nächsten Dorf wieder den Waldweg gewählt, nach zwei Std. Ein Steig!!!!! runter ins nächste Dorf. Ein Steig, mit steilen Treppen, links ein Halteseil, ich mein, wir sind im Klettergarten. Mein Gott, was ist der Rückweg zum Schluss  doch zäh. Hundert Hindernisse aber wir können sie meistern resp. Cool umkehren, ich reg mich nicht auf, alles mute  ich dem Noldi doch nicht zu. Hab übrigens gemerkt, wie meine Kondition gewachsen ist. Bergauf? Ich halt mit Noldi Schritt, kein Vergleich zu vorher. 

Es gibt auch zauberhafte Momente, so war einmal der  Weg am Wasser von tiefhängenden Bäumen gesäumt, Schatten, glitzerndes Wasser,leichter Moder vom gemähten Gras, dazwischen ein Hauch Weiden, leicht medizinisch, das Wasser Glas klar, der Grund graublau, was hab ich da gesehen? Ein algengrüner Ast, ein Fisch oder etwa Erlkönig?

Das zweite Mal im Wald, als die Sonne stark durchs Buchenlaub scheint, plötzlich ein altes Felssturzgebiet, neu Gesteinsformationen und dann mitten im Fels ein Balm wie ein sakraler Ort, es scheint links und rechts belebt, auch wenn  ich niemand sehen kann. 

     Was gäb das doch für schöne Geschichten! Heut hab ich auch die erste Absage wegem Übernachten eingefangen! Die gute Frau meinte zwar ja, der Mann am Telefon nein, passt zum Thema Widerstand. Noldi trottet lustlos mit zum nächsten Biohof, da ist niemand, mag nicht warten, PlanB übers Reitsportcenter Möhlin zurück zum Wald. Doch bei den Pferden sind wir Willkommen, trotz großer Aufregung unter den Rössern, Noldi bekommt eine Box, ich leg mich aufs Stroh. Übernachtung gespendet zugunsten dem Projekt „dr Esel&Ig“.

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