Laufenburg , endlich da

Das Johannifeuer musste sein, erstens ist Noldi ein Pyrophiiliker und zweitens hatts  hier dermaßen Mücken in der Gegend, dass wir uns nur so zu helfen wussten. Zum Glück gabs genug nasses Holz.    

 Das Zelt aufstellen in der Schweiz ist eine Übung: wem gehört das Land, wen stören wir, ist es erlaubt? Einfacher ist’s im Stall zu nächtigen. 

Wir hätten  relativ ruhig genächtigt, wenn  Noldi nicht wie ein Besetzer am Seil hin und her rennen musste, ich hab seine Glocke Sturm läuten hören! Wahrscheinlich war die Eselstute beim Nachbar rossig, der Platz sah ziemlich durchgearbeitet aus.  

 Noldi hat den Kopf oder was auch immer wo anders, ich kann ihn kaum aufbasten. Aber wir ziehen los, Richtung Leibstadt. Dafür müssen wir vom Berg runter wir wählen den roten  Wanderweg und erleben wenig später den Höhepunkt der kleinen Katastrophen, Noldi überschlägt sich samt Bast ein-zweimal und rutscht den Fels hinunter. Der Weg war unter aller sau und der kleine Übergang hat  ihn  überfordert. Esel lassen sich fallen wenn sie stürzen, deswegen hat er sich kaum verletzt,  zwei drei Schürfungen am Knie. Geht ihm gut, ist gleich aufgestanden, ist alles heile geblieben, auch das Bast. Das Bast war  ein art Überrollbügel, ob wir uns das patentieren lassen?
Mit fällt bei Leibstadt immer nur das KKW ein, hat es hat doch ganz  schöne Abschnitte.  

  Heute waren wir so lange unterwegs, ich spür die Füße kaum, sind in Laufenburg.  Hat nichts gefehlt,endlose  Straßen, Waldwege, Verlaufen, Umkehren, falsche Wege, nur kein Rheinweg,  aber wir wollten nach Laufenburg! Und da sind wir.weiss noch nicht, wo wir nächtigen, Stall oder Zelt.