Mörschwil, eine persönliche Pause

Heute gibt’s Pause, weil Unda zu Besuch ist und wir so freundlich aufgenommen wurden bei Claudia und Maja, ja auch sie leben mit auf dem Ponyhof. Manchmal ist’s schon seltsam, wie solche Begegnungen zustande kommen. Mörschwil, der Ort istFamiliär  belegt, Herbst und Olmaferien mit Familie bei den Grosseltern vor mehr als 40 Jahren  das letzte Mal, und nun werden wir freundlicherweise hieher eingeladen, von  Maja und Claudia, welche vor allem Unda kennen, 

Und ich nichts wusste und Unda auch nicht, und sich hier alles klärte.

Was mir beim traversieren der verschiedenen Ostschweizer Kantone auffällt, niemand verwendet im Appenzell diesen plastifizierten gelben oder weissen Vehhüterdraht alle Weiden sind mit Eisendraht umzäunt und haargenau der Strasse nach, als hätt’s der Heimatverein vorgeschrieben. Ja, das ist doch eine besondere Welt, jeder! Hof hat eine Tiptope Ordnung, nicht nur Noldi könnt vom Boden essen, so fast wie im Ballenberg, nur das hier auch Nachts echte Menschen leben,so vermut ich. Darum hatte ich besonders Freude an dem Bildstöckli am Haus: 

  1.  Spinnweben! Macht sich gut an Johannes, auch gefallen mir die Heiligenscheine, ich vermute mal, sie alle kommen vom Sirius. Aber das ganze steht in St.Gallen, Mörschwil.Sonne und Mond, dazwischen das 7strahlige etwas, hab ich Appenzell nie so gesehen.  Unda hat mich besucht, ich bin gern zwischen den verschiedenen Welten, die Begegnung aus dem vertrauten, liebgewonnenen und dem ungewissen Unterwegs sein. Aber Abschied nehmen ist definitiv ein seich. Nun gewitterts heftig, hab Noldi von der Weide geholt, Ruth hat mir eine Geschichte  erzählt, wie sie einmal mit dem Pferd in einem Gewitter vom Blitz getroffen wurde, über die Hufeisen! Na ja, mal sehn was aus dem Wetter wird.