Chur für mich und Spielplatz für Noldi

Gestern nach dem strengen Tag, fragte ich noch für eine zweite Nacht und war kein Problem. Familie Cathrin und Jöri Lütscher , hier mit Tochter Tabea und „Neni“ sind herzlich unkomplizierte Menschen. Wir kennen uns erst seit gestern und darf in ihrem Haus ein und aus, als kennten wir uns schon so lang. 

 Sie waren alle engagiert  mit heuen, und weils Wetter bis Samstag nicht sicher ist, gabs noch eine Abendaktion mit heurreinbringen, das kenn ich doch von Wengen. Noldi blieb im Stall, wir räumten das Heu rein.  

  Heute ist Ruhetag, für Noldi. Er kann und will nicht allein im Stall sein und so kommt er mit in die Stadt, ich will noch Wander-Karten besorgen und Stretchband für meinen verknackten Fuss , so ganz i.O. Ist das noch nicht. Was die Menschen in der Stadt über den Esel und vor allem mich denken ist nicht klar, eine ältere Dame jedoch sah uns beim Bahnhof hinten auf dem Feld grasen, wir reden miteinander:“sie sind ja gar kein Spinner “ meinte sie, sie war wahrscheinlich nicht die einzige, die so dachte. 

Die Gesamtschule Chur hatte keine Zeit für einen spontanen Auftrtitt, aber in derAltstadt   begegnete uns eine Gruppe Kinder auf dem Weg zum Spielplatz , und da haben wir gerne erzählt. Ja, die Kinder haben sich gefreut.  

 die Karten hab ich, das Strech-Band auch und Chur hat eine schöne Altstadt 

Noldi passt  da gut rein. Wir haben hier jemand besucht, den ich kannte, seit meiner Jugend, er aber mich nicht. Damals, als ich mein erstes Stiftenlöhnli für LPs ausgab, mussten  es solche sein von Walter Lietha. Ich war ein grosser Fan von seinen Liedern  und find die Texte von damals immer noch nachsinnlich! Ihn wollt ich kennen lernen, und es war eine herzliche, offene Begegnung in seiner Bücherei am Karliplatz. Und von Geschichten hab ich gehört, von grossdenkenden Bischöfen, von der speziellen Welt im Graubünden, und den Valsern natürlich. Walter ist Volkskundler, kunstverständiger Weltenbürger.  

Noldi kommt mit mir zurück, wir gehen dahin wos Schatten, Gras und Wind gibt. Eine große Spielwiese  mit Schaukel und Kinderspielen, Noldi und ich sind am äußeren Ende, Kinder und Mütter am andern Ende. Noldi hat alles was er braucht, Gras, Ruhe und gute Gesellschaft, den ganzen Nachmittag, und ich auch

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