Eile mit Weile? Ein Dorf weiter, Pause

Gestern freundlicher Weise bei Heimo im alten Stall übernachtet. Kennen nun so einige von innen und ist so einiges an Tier- und Menschenbegegnung ablesbar. Was lebt in so einem alten, unbenutzten Stall? das gäb bestimmt eine Geschichte.  

 Am Abend gabs im einzigen Restaurant gute Begegnungen von Eingeborenen, dem Ort verbundene und Noldi und mir. Der musste mit, kann ihn kaum mehr alleine lassen, doch Noldi genießt diese unbelasteten Ausflüge auch, zumal er immer was bekommt. Ja, auch davon wollt ich gestern schreiben, immer wieder werden wir mit Zuwendung bedacht, sei es eine besondere Yackwurst, Kaffee, hartes Bot und Rüeben, ein Becher frische Milch, Würstli  vom Metzger, und vor allem die Nachtlager, waren hier immer offeriert, mit Heu, Gras und Wasser, ja wir erfahren doch sehr viel Sympathie. 

Heute Morgen  waren früh unterwegs, wollte an der Statione Wasser auffüllen. Auf einer simplen, hundsgewöhnlichen Straße habe ich mir den linken Fuß dermaßen geknickt, ich hab gemeint, ich seh „das Füür im Elsass „. Da ich natürlich hingefallen bin, ist das andere Knie geschundenen. Erstmal hab ich gemeint, die Geschichte von „dr Esel&ig“ sei zu Ende, sicher gebrochen oder schlimmer. Wurde  mir doch ein wenig übel, aber Rucksack auf, 2-3 Arnikatüchlein raus und drauf getan, bis sie stocktrocken waren. Und was noch?Handauflegen hilft immer, soll schon Hypokrates gelehrt haben. Doch, Etwas hilft immer und ich konnte vorsichtig ins nächste Dorf  gehn, hier bleiben wir und werd die Prozedur fortfahre.  „Arnika und Handauflegen, Wunden und die Schmerzen pflegen „

Noldi kommt und tröstet mich, reibt die Nase an mir, ist ständig um mich herum. Ja, ein lieber Kerl, der Noldi.  Werde mich mal vorsichtig im Dorf umsehen. 

Und wir bleiben beim Schießstand, werd heute Nacht das Zelt das erste Mal benützen, hoffen auf eine trockene Nacht. Im Dirf war das einzige Restaurant geschlossen, zum Glück gabs da eine gemütliche Vaffeteria, Noldi wollte mit. Nun, da gabs guten Kaffe und gesellige Menschen, zB die Sozialrherapeuten, und Benedictina ist auch eine Erzählerin und hat schon auf dem Ballenberg erzählt! Selfi gabs leider keins, Handy war an der Steckdose. Und später waren wir drin  Und netterweise redeten alle Deutsch Mitmieter, obwohl ihre Muttersprache Romanisch ist. 

War eine spannende Begrgnung am Tisch und nebst der Region gab es über dises und äis Geschichten. Wären wir länger geblieben, Gott und die Welt hätten auch ihre Geschichte gekriegt. Eine Frage von unserer Begegnung werd ich mal heute in den Schlaf nehmen: „stirbt die Menschheit aus?“ Ich glaub, ich werd’s mit einer Geschichte versuchen ,später.