Von Pfärrern und weiter nach Ernen

wenn ich hier so die Geschichten vernehme, kommen früher oder später immer welche von unglücklichen Menschen und den Allmächtigen. Menschen, welche ihr ganzes Leben keinen Moment an der kirchlichen Institution   zweifelten, hinterfragen sie vor dem Tode:“mit wem ging denn der Pfarrr zum Essen? Nicht mit uns kinderreichen, Armen. Mit den schwerreichen  Kinderarmen“

Oder dass der Onkel nach alljährlichem Kindernsegen beim Ausbleiben des 15 Kindes zum Gespräch gebeten wurde, ob Sie doch nicht etwa verhüten? Nun, das geschah nicht zwei/drei Generationen vorher, hier leben die Menschen zT noch. 

Dass sich aber alles entwickelt und verändert, davon konnten Noldi und ich ebenfalls  überzeugen:

 Es gibt sie noch, die Bildstöckli und Weg-Kruzifixe, aber der Heiland ist aus Vollplasik und  für die Ewigkeit (nicht das Vollplastik) 

Der Weg war anspruchsvoll , viel Strasse, dann wunderbare Wege an den Matten und in Wäldern, eine Umleitung, welche wir nicht beachtet haben, die Brücken und Stege, kein Problem, aber dann, mitten auf diesem saustozigen Weg, liegt ein Baum quer. 

Mit Taschenmessersäge  zerlegt, sichernd Blasen gab, umkehren kam nicht in Frage 

(Wird fortgesetzt)